Das müssen Sie wissen!

Wartezeiten

Wenn man eine Rechtsschutzversicherung abschließt, dann wird in der Regel für einige Bereiche eine Wartezeit vereinbart,
in der man zwar Beiträge entrichtet, aber noch keinen Versicherungsschutz hat.
Warum?
Hier schützen sich die Rechtsschutzversicherer davor, dass der Charakter einer Vorsorgeversicherung nicht ad absurdum geführt wird und diese wichtige Versicherung nicht erst dann abgeschlossen wird, wenn sich schon ein Rechtsstreit anbahnt.
Bei einem zeitlich nahtlosen Wechsel von einer zu einer anderen Gesellschaft entfallen im Regelfall die Wartezeiten für die Bereiche, welche auch schon beim bisherigen Versicherer versichert galten.
Neu hinzugekommene Risiken sind aber wieder von der jeweils geltenden Wartezeit betroffen.

Wichtig hierbei ist es zu beachten, dass bei einem Versichererwechsel im Deckungsauftrag/Antrag der "Wartezeiterlass auf Grund von nahtlosem Übergang vom Vorversicherer" vermerkt und in der Police auch dokumentiert wird.
Ein Erlass der Wartezeit trotz nahtlosem Wechsel vom Vorversicherer ist nicht möglich, wenn der Vorvertrag schadenbelastet ist oder der Vertrag vom Vorversicherer gekündigt wurde!

Wartezeit 3 Monate:

  • Arbeits-Rechtsschutz;
  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, Vermieter-Rechtsschutz;
  • Vertrags-Rechtsschutz;
  • Steuer-Rechtsschutz;
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz;
  • Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen;
  • Verwaltungs-Rechtsschutz in nicht verkehrsrechtlichen Angelegenheiten;

Wartezeit 6 Monate:

  • Bauherren-Rechtsschutz;

Wartezeit 12 Monate:

  • Rechtsschutz in Unterhaltsangelegenheiten;

Wartezeit 36 Monate:

  • Rechtsschutz in Ehesachen vor Gericht;

Besonderheit

Bei der NRV-Rechtsschutzversicherung betragen die Wartezeiten
lediglich 2 Monate...